Mamakolumne: Einkaufen mit Kindern und das Gefühl ein Schwerverbrecher zu sein

Kennt ihr das? Ihr fährt mit dem Kind bzw. den Kindern einkaufen und schnappt euch Einkaufstasche, Handtasche, Schlüssel und die Kids.

Ich gehe ja eigentlich gerne einkaufen. Egal ob Shoppen im Einkaufscenter oder einfach nur schnell zum Lebensmittelladen, sobald ich meine Maus nicht tragen muss können wir dort entspannen.

Mit dem Teenieboy ist es auch ok, wobei er sich manchmal schon sein eigenes Geld mit nimmt – seine Wünsche kann und will ich nicht immer erfüllen 🙂

Beim Shoppen oder einfach nur beim Einkaufen wird das kleine Kind aber manchmal unruhig und ich lasse mich breit treten eine Semmel oder einen Joghurt-Quetsch-Drink oder dergleichen zu kaufen. Wir üben noch das warten, und meistens bekommt sie es erst nach dem Zahlen.

Manchmal aber hatte man (oder ich ) einfach eine schwere Nacht (oder sonstige Ausreden für sich selbst) und ich habe keine Lust auf Diskussionen, Belehrungen oder Erklärungen und ich gebe gleich nach 😀

Gut Shoppen ist geschafft und ab zur Kassa! Handtasche öffnen, Geldbörse raus und dann stelle ich entsetzt fest:


ICH HABE MINDESTEN 3 PRODUKTE IN DER TASCHE

DIE ES AUCH IM GESCHÄFT ZU KAUFEN GIBT.


Da ist noch das Obstquetschi vom letzten Shopping Center Besuch mit der besten Tante, das man zwar noch schnell geholt aber dann doch nicht gebraucht hat. Ein paar Müsliriegel vom Wochenende vom Spielplatzbesuch und eine kleine Fruchtgummipackung vom Teenieboy… All die Dinge können auch nie schaden, den wer möchte schon mit einem weinenden, hungrigen Kind rumlaufen! Doch Rechnung dazu gibt es keine. Wie also könnte man bzw. ich beweisen das dies schon länger in der Tasche verweilt.

 

Also stehe ich mal wieder etwas nervös an der Kassa und warte brav bis ich an der Reihe bin, in der Hoffnung das die nette Kassendame nicht in meine Tasche blicken will. Meist lenkt meine kleine Maus mit ihrem freundlichen Blick und ihren süßen Locken von mir ab, aber nervös und schuldig wie ein Schwerverbrecher fühle ich mich trotzdem!

Hand aufs Herz, wer kennt dieses Gefühl?

 

Alles Liebe,

Alexandra

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