Dampf ablassen #1 // An die Mama beim Kinderarzt…

…. leg doch bitte dein Handy weg und kümmere dich um deine Kinder!

 


Dies wird ein „Suddapost“. Den auch wir Mamas müssen ab und an mal Dampf ablassen… bei der Feundin.. dem Mann.. oder einfach mal hier als Blogpost mit euch allen!


Baby Julisunshine ist bereits seit Tagen fiebrig und schläfrig, oder nicht fiebrig aber wirklich schwer zufriedenzustellen, auf jedenfalls waren die letzen Tage anstrengend.

Was nach ein paar Tagen Fieber, Durchfall und Co nicht aus bleibt ist der Besuch beim Kinderarzt. Vor allem jetzt vor den Feiertage möchte man ja nichts verschleppen 😉

Mein Kinderarzt ist zum Glück nur wenige Autominuten von zu Hause entfernt und hatte auch schon 30 Minuten nach meinem Anruf einen Termin frei.

Also wird das leicht fiebrige, und von der Nacht noch immer müdes Baby, noch schnell gefüttert, warm eingepackt und dann ins Auto verfrachtet – ich derzeitiger Hassort in ihrer angepackten Hassmontur – um pünktlich zur Untersuchung zu kommen.

Jeder der schon mal krank und fiebrig zum Arzt musste weiß wie anstrengend diese Minuten (oder Stunden) sein können und man wünscht sich nur nach Hause ins Bett. Ich denke Babys geht es da nicht anders :/

Also marschierte ich mit meinem kleinen roten Michelin-Männchen zum Kinderarzt und stellte mit brav an.

Wie bei meinem Kinderarzt, auf Grund der guten Terminvergabe, üblich (Wahlarzt) ist das Wartezimmer fast leer. Nur eine junge Mama stand an der Anmeldung und wartete wohl auf das begleichen ihrer Rechnung während die Dame gegenüber am Telefon sprach. Eines ihrer Kinder saß schon voll angezogen (mit Haube und Co) am Sessel und schaute grimmig, das andere und jüngere Kind stand voll angezogen (mit Haube und Co) vor mir und hatte eine Pfeife im Mund. Die Pfeife wurde auch durchwegs gepfiffen was ihm scheinbar große Freude bereitete.

Mein nicht so begeisterter Blick und der Versuch meinem kranken Mäuschen die Ohren zu zu halten und irgendwie von dieser lauten Situation zu schützen motivierten ihn noch mehr sodass er dann schon ganz dicht vor mir stand und… pfiff.

Seinem warteten Bruder auf dem Stuhl wurde das pfeifen auch schon zu viel und er begann zu weinen und seiner Mama zu rufen.

Die Arzthelferin hatte zum Glück sofort Mitleid mit uns und brachte uns in das Behandlungszimmer. Türe zu und das Baby von dem Overall befreien. Endlich wieder angemessene Lautstärke für ein krankes Kind.

Und die Mama der Jungs?

Die war schwer mit ihrem Handy beschäftigt.


Ich habe nun lange nach einem passenden Schlusssatz gesucht aber heute darf sich mal jeder seine eigene Meinung über diese Situation bilden, meine kam hoffentlich richtig rüber 😉

Alexandra

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